Home
B. Württemb
WEBCounter by GOWEB

 

Rund um den Kaiserstuhl

Der Kaiserstuhl

Ihringen am Kaiserstuhl gilt als der von Temperatur und Sonne verwöhnteste Ort in Deutschland. Die Ihringer Weine haben es also in sich. Es ist eine fruchtbare Region. Weintrauben, Obst, Nüsse und Gemüse in Hülle und Fülle.

Gut ausgeschilderte Wanderwege laden ein den Vulkanfelsen zu begehen und die schöne Aussicht zum Schwarzwald sowie in die Vogesen zu genießen.

Ein muß ist es natürlich den Kaiserstuhl mit dem Fahrrad zu umfahren. Im Herbst wird in allen Orten der neue Süße mit Zwiebelkuchen angeboten.

Fahrstrecke:
Ihringen, Breisach, Burkheim, Ruine Sponeck, Sasbach, Königschaffhausen, Endingen, Riegel, Bahlingen, Eichstetten, Bötzingen, Gottenheim, Tuniberg, Merdingen, Ihringen,  (64 km)

Über gepflegte Fahradwege fährt man über Breisach am Rhein ins benachbarte Elsas.
Am Fuße der Vogesen liegt dann das sehenswerte Colmar.
Fahrstrecke:Breisach (wie Breisgau-Weg), Rheinbrücke, Volgelsheim, Neuf-Brisach, Weckolsheim, Hettenschlag, St.Croix-en-Plaine, Colmar
 Zu einem Spaziergang durch die "Bilderbuch-Altstadt" von Colmar sollte man sich unbedingt Zeit lassen. Zwischen Gerberviertel und Unterlindenplatz kann man entlang den Straßen und Gassen die zum Teil reich dekorierten Kaufmannshäuser bewundern: z. B. das Pfisterhaus (Ecke rue des Marchands/rue Mercière), 1537 erbaut, oder das berühmte Kopfhaus (rue des Têtes) mit 106 steinernen Kopfmasken, 1604 erbaut. Sehenswert ist auch das alte Zollhaus, die "Ancienne Douane", von den Colmarern "Koifhus" genannt. Will man keine der vielen, schönen Fassaden verpassen, empfiehlt es sich, beim Office du Tourisme einen Stadtführer zu kaufen oder sich einer Stadtführung anzuschließen, die auch in deutscher Sprache durchgeführt wird.

Beim Rundgang durch die Stadt sind auch die vielen traditionellen Laden- und Wirtshausschilder beachtenswert. Die auffälligen, phantasievoll gestalteten, reichverzierten Schilder weisen auf den Charakter eines Geschäfts oder eines Berufszweiges hin. In früheren Jahrhunderten dienten sie auch zur Orientierung, weil es keine Straßenschilder und Hausnummern gab.

Ruhiger als im historischen Zentrum geht es im Gerberviertel, im südöstlichen Teil der Stadt, zu. Dieses Viertel einschließlich des Fischerstadens (Quai de la Poissonerie) und der Krutenau wurde in den letzten Jahren renoviert. Hier kann man die typischen schmalen, hohen Häuser sehen, in denen die Gerber vom 16. bis 18. Jahrhundert ihr Handwerk ausübten.

An einem Kanal des Flüßchens Lauch ist ein Spazierweg angelegt, der durch den wohl malerischsten Teil von Colmar führt: "Klein-Venedig" (La Petite-Venise). Bis zur Petersbrücke (Pont Saint-Pierre) kann man auch entlang der Kanäle mit dem flachen Boot fahren. Auf diesem Weg transportierten früher die Gemüsebauern der Umgebung ihre Ware zum Markt in die Stadt. Bootsfahrten kann man im Office du Tourisme buchen, wo man auch Deutsch versteht und spricht.


Ebenfalls bietet sich eine Tour nach Freiburg an.